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Solidarität mit den Beschäftigten der Firma "Keil Profi Werkzeuge" - offener Brief an die Geschäftsführung

Sehr geehrter Herr Untiedt, sehr geehrter Herr Frommeyer,

vielen Dank für Ihre aufschlussreiche, angeblich faktenbasierte Informationsmail.

Ich bin mehr als entsetzt darüber, dass Sie die gut laufende Firma „Keil Profi Werkzeuge“ schließen möchten. Das alte Familienunternehmen, „Keil Profi Werkzeuge“, dass ihre damaligen Eigentümer im „guten Glauben“, dass Standort und Arbeitsplätze in Engelskirchen erhalten bleiben, an Heller Tools verkauft hat, steht nun also vor dem Aus. Ohne Rücksicht auf die 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nun ohne ihre sozialen Sicherheit, ohne ihren Arbeitsplatz, dastehen, verlagern Sie die Produktion nach Dinklage, dass circa 250 km entfernt ist. Ihr Angebot, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Familien nach Dinklage wechseln können, ist doch nicht ernst gemeint und eine Respektlosigkeit gegenüber Ihren Mitarbeit*innen. Keinen Sozialplan, keine Abfindungen, Verhinderung der Gründung eines Betriebsrates, dass alles zeigt mir, dass es Ihnen nicht daran gelegen ist, sich um die Belange der Engelskirchener Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu kümmern. Ältere Arbeitnehmerinnen, Alleinerziehende, Schwerbehinderte haben gar keine Chance mehr, sich im 1. Arbeitsmarkt neu zu behaupten.

Ich fordere Sie auf, unverzüglich den Dialog mit der IG Metall aufzunehmen und damit Ihren Mitarbeiter*innen zu zeigen, dass es Ihnen ernst ist, mit der sozialen Verantwortung ihnen gegenüber.

Mit freundlichen Grüßen

Michaela Engelmeier

Bundestagskandidatin SPD Oberberg

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